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Wohlig …

Im offenen Vorraum steht eine Bank. Schattenplatz im Sommer.
Durch die Tür, gerade zu, ein bequemer Sessel unter einer Stiege. Ein Ruheplatz, auf dem sich herrlich lesen oder Mittagsschlaf halten lässt. Rechts öffnet sich der Raum, vorbei am flaschengrünen Kachelofen, mit einer gemütlichen Bank. Die große, offene Küche.
Dann entdeckt man, dass der Ofen auch gleichzeitig Herd ist. Daneben das Ceranfeld, der Backofen und eine lange, hufeisenförmige Arbeitsfläche. Gegenüber eine schwere Tafel, an der gut 12 Personen auf der Eckbank Platz finden. Im Winter gibt der Ofen Wärme, zusätzlich zur Fußbodenheizung. Handgezogene Terrakotten massieren bei jedem Schritt die Fußsohlen.

Meist mit beginnendem September zog der Weinbauer ein. Mit ihm in der Regel seine Kuh und eine Ziege. Alle gemeinsam unter einem Dach. Dort wo es die Tiere gut hatten, links vom Eingang, befindet sich heute das Bad. Der Raum erinnert in seiner Aufteilung, der verwendeten Keramik und den Armaturen, heute wieder an einen Stall.

Sie werden nichts vermissen!

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